Danke, Europa!

Nach jahrelanger Diskussion wurde am 15. März endlich die EU-Lieferkettenrichtlinie beschlossen.Leider musste Deutschland in den EU-Gremien von den übrigen Mitgliedstaaten überstimmt werden, weil sich die FDP in der Bundesregierung bis zum Schluss dagegen sperrte („Verhinderungspartei“?) und deshalb sich die Bundesrepublik Deutschland in der Europäischen Kommission nur enthalten konnte.

Deutschland muss deshalb jetzt sein eigenes Lieferkettengesetz an die schärferen EU-Haftungsregeln anpassen. Dadurch soll erreicht werden, dass Unternehmen mit einer bestimmten Größe und einem bestimmten Umsatz mehr als bisher soziale und ökologische Standards einhalten und beispielsweise auch keine Produkte weiterliefern oder verkaufen dürfen, die in Kinderarbeit hergestellt worden sind.

Eigentlich ist es beschämend, dass darüber überhaupt diskutiert werden musste. Aber so sind sie halt mal, die Verfechter des freien Welthandels: Kinderschinder statt Kinderschützer …

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