Anwohnerparkplätze rund um Ober-Rodens Bahnhof

Von Pendlern zugeparkte Seitenstraßen rund um den Bahnhof Ober-Roden seien ein Ärgernis für viele Anwohner, deren Besucher, Geschäftsinhaber sowie Ver- und Entsorgungsfahrzeuge. Mit einer Kombination aus Anwohnerparkplätzen und Parkzeitbeschränkung auf zwei Stunden will die CDU/AL-Grünen-Koalition in einem Antrag an die Stadtverordnetenversammlung die Situation kurzfristig zugunsten der Anlieger entschärfen. Mittelfristig könne über ein Parkhaus in „Skelettbauweise“ auf dem Park & Ride-Parkplatz nachgedacht werden. Langfristiges Ziel müsse es jedoch sein, die S-Bahn bis Dieburg zu verlängern.
Bürgermeisterkandidatin Andrea Schülner hatte beim Neujahrsempfang der AL am 27. Januar schon auf diese Misere hingewiesen und unter Beifall der Anwesenden eine Durchbindung der S-Bahn bis Dieburg gefordert, damit der Auto-Pendlerverkehr aus Eppertshausen, Münster und Dieburg reduziert werden könne.
In den Blick nehmen lassen will Schülner alle Straßen zwischen Dieburger Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Babenhäuser Straße und Am Rosengarten sowie die Odenwaldstraße und die daran westlich angrenzenden Straßen. Wer an Werktagen in diese Straßen fahre, um ein Geschäft aufzusuchen oder Besuche bei Anwohnern zu machen, habe Schwierigkeiten, einen Parkplatz zu finden. Pflegediensten, die in diesem Bereich ihre Kunden aufsuchen möchten, sowie Zustellern von Päckchen und Paketen gehe es ähnlich. Fahrzeuge der Müllentsorgung sowie von Rettungsdiensten oder Feuerwehr hätten es schwer, in den überwiegend engen Straßen ohne große Schwierigkeiten ihre Fahrzeuge zügig zu rangieren, beklagt Schülner.

Ein Grund für das Problem sei die große Anzahl von Autos aus den umliegenden Städten und Landkreisen, die ganztägig parkten, um den Öffentlichen Personen-Nahverkehr ab Bahnhof Ober-Roden zu nutzen. Mit der Errichtung eines großen Park & Ride-Parkplatzes habe die Stadt Rödermark ihren Beitrag zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn mehr als erfüllt. Fahrzeughaltern aus den Kommunen südlich von Rödermark stünden ebenfalls zahlreiche Parkplätze in ihren Gemeinden zur Verfügung, um dort direkt in den Zug zu wechseln.

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