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Wirtschaftsförderung soll endlich Chefsache werden

Ausdrücklich begrüßt die Andere Liste (AL) die Entscheidung von Bürgermeister Roland Kern, die Wirtschaftsförderung zur Chefsache zu machen und dafür eine Stabsstelle in der Verwaltungsspitze einzurichten. Damit werden nach Auffassung der AL endlich die Kräfte für eine erfolgversprechende Wirtschaftspolitik sinnvoll gebündelt.
Den Unternehmen vor Ort und denen, die sich in Rödermark ansiedeln möchten, werde das höchste Maß an Wertschätzung signalisiert, das eine Kommune der Wirtschaft entgegenbringen kann, wenn der Bürgermeister klarstelle, dass er sich selbst um die Wirtschaft kümmern wird. Es sei außerordentlich wichtig, den Unternehmen das Zeichen zu
geben, dass sie mit ihren Wünschen und Problemen zeitnahen und unkomplizierten Zugang zur Spitze der Verwaltung haben werden.

Es ist deshalb nach Überzeugung der AL konsequent und folgerichtig, dass der Bürgermeister selbst die Akquisition und Ansiedlung neuer Unternehmen zur Chefsache macht und damit zur Verbesserung der Wirtschafts- und Beschäftigungssituation in Rödermark beiträgt. Mittelfristig werde sich eine Bündelung der Kräfte in Sachen Wirtschaftsförderung auch positiv auf die finanzielle Situation der Stadt auswirken.

Akquisition von Unternehmen, die Bestandspflege der vorhandenen Betriebe, die Förderung der Kommunikation zwischen den Unternehmen vor Ort sowie zwischen den Unternehmen und Politik einerseits und der Verwaltung andererseits seien die klassischen Felder der Wirtschaftsförderung.

Unternehmen möchten ihre Anliegen von der Verwaltung schnell und mit der notwendigen Gründlichkeit bearbeitet sehen. Von daher begrüßt die AL auch die Entscheidung des Bürgermeisters, eine Stabsstelle einzurichten, die mit Rückendeckung des Bürgermeisters die Bearbeitung von Anliegen der Unternehmen in der Stadtverwaltung vorantreiben kann. Der große Vorteil dabei sei, dass der Bürgermeister zugleich Planungsdezernent sei und damit besonders schnell auf die Wünsche der Wirtschaft reagieren werden könne.

Diese Aufgaben können mit der derzeitigen Konstruktion des Innovationscentrums (IC Rödermark) aus Sicht der AL nicht optimal gelöst werden. Das Innovationscentrum habe weder als GmbH noch als Aktiengesellschaft Zugriff auf die Verwaltung. Außerdem sei die Distanz zwischen den beiden Einrichtungen zu groß. Vor allem aber stelle das IC Rödermark einen Apparat dar, der Kosten verursache, ohne der Stadt den Nutzen zu bringen, der erforderlich sei.
 


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Die Andere Liste Rödermark ist eine Wählervereinigung in Rödermark, einer Stadt mitten im Rhein-Main Gebiet. Sie steht seit nunmehr 30 Jahren für eine nachhaltige Stadtpolitik in ökologischer und sozialer Verantwortung.



 

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