AL: Weiteres Eigentor der CDU/FDP-Koalition schon vor Beginn der Weltmeisterschaft
Gymnasium in Rödermark weder notwendig noch finanzierbar
Als Schuss ins eigene Tor und bildungspolitischen wie auch wirtschaftlichen Mumpitz bezeichnet die Andere Liste (AL) den Antrag der schwarz-gelben Koalition auf Errichtung eines eigenständigen Gymnasiums neben der Oswald von Nell-Breuning Schule. Die AL fühlt sich durch den Landrat des Kreises Offenbach als Schulträger eindrucksvoll bestätigt: „Da das in der Stadt Rödermark und im Umfeld vorhandene Schulangebot alle gewünschten Bildungsgänge abdeckt, ist der Aufbau eines eigenständigen Gymnasiums in der Stadt Rödermark weder notwendig noch finanziell gerechtfertigt“, heißt es unmissverständlich in einer Stellungnahme des Kreises zu dem CDU/FDP-Antrag.
Fest stehe, dass die Gymnasien in der Umgebung den Bedarf nach einem reinen Gymnasium für die Schülerinnen und Schüler aus Rödermark abdeckten und dass die Nell-Breuning Schule, die sich mittlerweile eines größer werdenden Andrangs auch aus anderen Gemeinden erfreue, eine gymnasiale Oberstufe anbiete, die sich sehen lassen könne.
Fest stehe auch, dass eine Verringerung der Schülerzahlen für die nächsten Jahren prognostiziert werde und allein aus diesem Grund kein Bedarf an Bau und Einrichtung weiterer Schulen im Kreis Offenbach bestehe.
Rödermark würde zudem mit einer Forderung nach einem eigenständigen Gymnasium die Nell-Breuning Schule in naher Zukunft zur Restschule degradieren. Dies sei mit der Anderen Liste nicht zu machen.
Oberste Priorität in der Bildungspolitik hat aus Sicht des AL-Sozialexperten Hans-Jürgen Daum die Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten und die Integration der Kinder mit Migrationshintergrund. Zu diesem Ergebnis kämen nicht nur die PISA-Studie und die nachfolgenden Studien der OECD, sondern auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag. Der habe seine „Agenda Schulerfolg“ auf diese Gruppe von Kindern ausgerichtet und klargestellt, dass auch aus Sicht der Ökonomie kein Kind „verloren gehen“ dürfe. Vielmehr müsse alles dafür getan werden, damit sich bei diesen Kindern der Schulerfolg einstelle, um ihnen eine Ausbildung und später ein eigenständiges Leben durch
Erwerbsarbeit ermöglicht werde.
Hier, so Hans-Jürgen Daum, könne auch die Stadt ihren Beitrag leisten, indem sie in die Einrichtungen intensiviert, die ihr selbst unterstehen. Dazu gehörten Kindergärten, die Frühförderung der Deutschen Sprache und Tageseinrichtungen als Orte der frühkindlichen Bildung. Weiterhin sei die Stadt aufgefordert, die Zusammenarbeit zwischen Schule und städtischer Jugendarbeit verstärken. „Das ist allemal vernünftiger und zukunftsorientierter als Forderungen ins Blaue zu stellen, die andere bezahlen müssen“, so Daum abschließend.
Als Schuss ins eigene Tor und bildungspolitischen wie auch wirtschaftlichen Mumpitz bezeichnet die Andere Liste (AL) den Antrag der schwarz-gelben Koalition auf Errichtung eines eigenständigen Gymnasiums neben der Oswald von Nell-Breuning Schule. Die AL fühlt sich durch den Landrat des Kreises Offenbach als Schulträger eindrucksvoll bestätigt: „Da das in der Stadt Rödermark und im Umfeld vorhandene Schulangebot alle gewünschten Bildungsgänge abdeckt, ist der Aufbau eines eigenständigen Gymnasiums in der Stadt Rödermark weder notwendig noch finanziell gerechtfertigt“, heißt es unmissverständlich in einer Stellungnahme des Kreises zu dem CDU/FDP-Antrag.
Fest stehe, dass die Gymnasien in der Umgebung den Bedarf nach einem reinen Gymnasium für die Schülerinnen und Schüler aus Rödermark abdeckten und dass die Nell-Breuning Schule, die sich mittlerweile eines größer werdenden Andrangs auch aus anderen Gemeinden erfreue, eine gymnasiale Oberstufe anbiete, die sich sehen lassen könne.
Fest stehe auch, dass eine Verringerung der Schülerzahlen für die nächsten Jahren prognostiziert werde und allein aus diesem Grund kein Bedarf an Bau und Einrichtung weiterer Schulen im Kreis Offenbach bestehe.
Rödermark würde zudem mit einer Forderung nach einem eigenständigen Gymnasium die Nell-Breuning Schule in naher Zukunft zur Restschule degradieren. Dies sei mit der Anderen Liste nicht zu machen.
Oberste Priorität in der Bildungspolitik hat aus Sicht des AL-Sozialexperten Hans-Jürgen Daum die Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten und die Integration der Kinder mit Migrationshintergrund. Zu diesem Ergebnis kämen nicht nur die PISA-Studie und die nachfolgenden Studien der OECD, sondern auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag. Der habe seine „Agenda Schulerfolg“ auf diese Gruppe von Kindern ausgerichtet und klargestellt, dass auch aus Sicht der Ökonomie kein Kind „verloren gehen“ dürfe. Vielmehr müsse alles dafür getan werden, damit sich bei diesen Kindern der Schulerfolg einstelle, um ihnen eine Ausbildung und später ein eigenständiges Leben durch
Erwerbsarbeit ermöglicht werde.
Hier, so Hans-Jürgen Daum, könne auch die Stadt ihren Beitrag leisten, indem sie in die Einrichtungen intensiviert, die ihr selbst unterstehen. Dazu gehörten Kindergärten, die Frühförderung der Deutschen Sprache und Tageseinrichtungen als Orte der frühkindlichen Bildung. Weiterhin sei die Stadt aufgefordert, die Zusammenarbeit zwischen Schule und städtischer Jugendarbeit verstärken. „Das ist allemal vernünftiger und zukunftsorientierter als Forderungen ins Blaue zu stellen, die andere bezahlen müssen“, so Daum abschließend.