HomePresseartikel„Lagerwahlkampf-Vorwurf der CDU ist blanker Unsinn!“

„Lagerwahlkampf-Vorwurf der CDU ist blanker Unsinn!“

Als blanken Unsinn hat die Andere Liste Rödermark die Behauptung der neuen CDU-Chefin Patricia Lips zurückgewiesen, die AL betreibe „Lagerwahlkampf“. „Gerade auf die AL trifft dies ja nicht zu“, stellt Vorstandsmitglied Eckhard von der Lühe fest. „Wir sind immer darauf bedacht gewesen, unsere Entscheidungen an der Sache und nicht am Parteibuch zu orientieren und damit für wahre Vielfalt in Rödermark zu sorgen.“

Die „Angstmache“ der CDU vor einer „rot-grünen“ Koalition lasse jedoch tief blicken, zeige sie doch, dass die Unsicherheit bei der schwarzen Fraktion recht groß sein müsse, ihre absolute Mehrheit im Stadtparlament verlieren zu können. Die Erfahrung
belege jedenfalls: Haltlose Unterstellungen an die Adresse von AL/Grüne bewirkten eher das Gegenteil dessen, was man mit ihnen beabsichtigt habe.

Die Vorsitzende der Rödermärker CDU hatte aus Äußerungen der AL, mit ihrem Wahlprogramm auch Wähler aus dem bürgerlichen Lager gewinnen zu wollen, den Schluss gezogen, es stehe ein „Lagerwahlkampf“ bevor. Ziel dieses Lagerwahlkampfs – so die Unterstellung von Lips – sei es im ersten Schritt, ein rot-grünes Modell in Rödermark umzusetzen. Im nächsten Schritt solle dann – so unterstellte Lips weiter – dafür gesorgt werden, dass der Erste Stadtrat Alexander Sturm „nach der Kommunalwahl gehen soll“.

Eckhard von der Lühe: „Hierzu stellen wir fest: Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir in einem fairen Wettbewerb versuchen werden, auch Stammwähler anderer Parteien anzusprechen. Wenn sich die örtliche CDU hieran stört, sollte sie lieber bei sich selbst und ihrer Politik nach den Gründen für bestimmtes Wählerverhalten suchen.“ Fest stehe zum Beispiel, dass gerade die Christdemokraten im vergangenen Jahr durch Passivität aufgefallen seien. Als Beleg dafür führt die AL an, dass von der CDU nur eine einzige parlamentarische Initiative seit der verlorenen Bürgermeisterwahl vor gut einem Jahr ausgegangen sei. Überdies beweise das aktuelle CDU-Wahlprogramm sehr eindrucksvoll, dass die CDU mit ihren inhaltlichen Aussagen und Zielen für Rödermark der AL um viele Jahr hinterherhinke.

Die AL habe eindeutig erklärt, keine Koalitionsaussage machen. „Es gibt auch keine Vorentscheidung in irgendeine Richtung“, betont von der Lühe. Nach der Wahl werde – sofern der Wähler der AL das Mandat hierzu erteile – ausschließlich nach Sachthemen entschieden. Dann werde man sehen, mit welcher Partei es die größtmöglichen Schnittmengen gibt, um Rödermark fit für die Zukunft zu machen. Das allein sei vorrangiges Wahlziel der AL. Man werde sich daher folgerichtig nicht an einer Personaldiskussion im Vorfeld der Wahl beteiligen. Es sei ein Armutszeugnis, wenn die CDU Wahlkampf mit dem Versuch mache, Panik zu schüren und in Bezug auf die weitere Zukunft des Ersten Stadtrats Alexander Sturm Mitleidseffekte erzeugen zu wollen. Das alles solle doch nur davon ablenken, dass die CDU auch mit ihrer neuen Vorsitzenden Patricia Lips weiterhin orientierungslos sei. „Wer in der Sache nicht viel zu sagen hat, muss sich anscheinend an Spekulationen über Koalitionen und Personalentscheidungen festbeißen“, resümiert AL-Vorstandssprecher Eckhard von der Lühe.
 


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Die Andere Liste Rödermark ist eine Wählervereinigung in Rödermark, einer Stadt mitten im Rhein-Main Gebiet. Sie steht seit nunmehr 30 Jahren für eine nachhaltige Stadtpolitik in ökologischer und sozialer Verantwortung.



 

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