AL befürwortet kulturelle Eigenständigkeit der Stadt
Klare Absage an einen regionalen „Kulturzwangsverband“
Mit Nachdruck will sich die Andere Liste/Die Grünen für die Beibehaltung der kulturellen Eigenständigkeit der Stadt Rödermark einsetzen. Damit spricht sich die AL vehement gegen Bestrebungen der Landesregierung aus, wonach die Umlandgemeinden Frankfurts einem Kulturzwangsverband beitreten müssen, um darüber die Defizite zum Beispiel des Kulturhaushaltes der Stadt Frankfurt zu reduzieren. Hiergegen müsse die Stadt Rödermark gegebenenfalls auch juristisch vorgehen, weil die Folgen für die kulturelle Vielfalt und Qualität sowie das Vereinsleben in Rödermark fatal seien.
Die Hessische Landesregierung beabsichtigt die Gründung eines Pflichtverbandes der 75 Kommunen im Ballungsraum Rhein-Main, um sie an der Finanzierung sogenannter „kultureller Leuchttürme“ wie beispielsweise der Alten Oper oder das Schauspielhaus in der Mainmetropole zu beteiligen. Die Landesregierung hat einen solchen Pflichtverband für den Fall angedroht, dass die Umlandgemeinden nicht binnen eines Jahres einen solchen Verband „freiwillig“ gründen.
Nach Darstellung von AL-Sprecher Reimund Butz bedeutet ein solcher Kulturzwangsverband für die Städte und Gemeinden im Kreis Offenbach nach heutigen Berechnungen eine jährliche Mehrbelastung von 8,85 Millionen Euro. Allein die finanziell ohnehin klamme Stadt Rödermark müsste demzufolge fast 400.000 Euro in die Kasse dieses Verbandes einzahlen.
Die Folgen sind aus Sicht von AL-Sprecher Butz fatal: „Dann müsste die Stadt sofort alle Zahlungen und Beihilfen an alle Rödermärker Vereine und kulturellen Initiativen einstellen. Das kulturelle Leben in unserer Stadt käme schlicht zum Erliegen.“ Es sei andererseits unstrittig, dass die Vereins- und Kulturaktivitäten eine wichtige auch identitätsstiftende Funktion für unsere Stadt hat. Es könne und dürfe daher nicht Aufgabe der Umlandgemeinden sein, sogenannte „kulturelle Leuchttürme“ vorwiegend in der Mainmetropole zu Lasten eigener kultureller Angebote mitzufinanzieren.
Mit Nachdruck will sich die Andere Liste/Die Grünen für die Beibehaltung der kulturellen Eigenständigkeit der Stadt Rödermark einsetzen. Damit spricht sich die AL vehement gegen Bestrebungen der Landesregierung aus, wonach die Umlandgemeinden Frankfurts einem Kulturzwangsverband beitreten müssen, um darüber die Defizite zum Beispiel des Kulturhaushaltes der Stadt Frankfurt zu reduzieren. Hiergegen müsse die Stadt Rödermark gegebenenfalls auch juristisch vorgehen, weil die Folgen für die kulturelle Vielfalt und Qualität sowie das Vereinsleben in Rödermark fatal seien.
Die Hessische Landesregierung beabsichtigt die Gründung eines Pflichtverbandes der 75 Kommunen im Ballungsraum Rhein-Main, um sie an der Finanzierung sogenannter „kultureller Leuchttürme“ wie beispielsweise der Alten Oper oder das Schauspielhaus in der Mainmetropole zu beteiligen. Die Landesregierung hat einen solchen Pflichtverband für den Fall angedroht, dass die Umlandgemeinden nicht binnen eines Jahres einen solchen Verband „freiwillig“ gründen.
Nach Darstellung von AL-Sprecher Reimund Butz bedeutet ein solcher Kulturzwangsverband für die Städte und Gemeinden im Kreis Offenbach nach heutigen Berechnungen eine jährliche Mehrbelastung von 8,85 Millionen Euro. Allein die finanziell ohnehin klamme Stadt Rödermark müsste demzufolge fast 400.000 Euro in die Kasse dieses Verbandes einzahlen.
Die Folgen sind aus Sicht von AL-Sprecher Butz fatal: „Dann müsste die Stadt sofort alle Zahlungen und Beihilfen an alle Rödermärker Vereine und kulturellen Initiativen einstellen. Das kulturelle Leben in unserer Stadt käme schlicht zum Erliegen.“ Es sei andererseits unstrittig, dass die Vereins- und Kulturaktivitäten eine wichtige auch identitätsstiftende Funktion für unsere Stadt hat. Es könne und dürfe daher nicht Aufgabe der Umlandgemeinden sein, sogenannte „kulturelle Leuchttürme“ vorwiegend in der Mainmetropole zu Lasten eigener kultureller Angebote mitzufinanzieren.