HomePresseartikelCDU-Kritik ist vollkommen unangebracht!

„CDU-Kritik ist vollkommen unangebracht!“

Als vollkommen unangebracht bezeichnet der Vorsitzende der Anderen Liste die CDU-Kritik an der noch nicht vorliegenden beschlussreifen Planung für die Ortskernsanierung in Ober-Roden. Eckhard von der Lühe: „Gerade die CDU sollte sich zurückhalten, denn sie hat in den letzten 30 Jahren überwiegender Alleinherrschaft die Ortskernpflege nicht nur „verpennt“, sondern entsprechende Initiativen der AL sogar blockiert und ist zudem oft genug durch den Ortskern mit der Abrissbirne gefahren.“ Jeder Ober-Röder wisse doch zu genau, dass der Vorwurf gegen den Bürgermeister ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver von der eigenen Untätigkeit sei und wieder einmal nur darauf abziele, Bürgermeister Roland Kern in unqualifizierter Weise zu attackieren. Die CDU-Kritik sei auch ein Schlag ins Gesicht der unter Vorsitz des Bürgermeisters tagenden Mitglieder in der Ortskernkommission, die sich zur Zeit mit viel Leidenschaft und Herzblut über die Zukunft Ober-Rodens Gedanken machten.

AL-Vorsitzender Eckhard von der Lühe: „Jetzt fällt ein Konjunkturprogramm quasi von Himmel und die CDU beklagt sich, dass kein fertiger Plan für den Ober-Roden vorliege. Da kann man nur den Kopf schütteln. Die Ortskernsanierung ist fast ein Jahrhundertereignis. Da ist es notwendig, mit viel Bedacht vorzugehen und nichts über das Knie zu brechen.“ In der Nachbarstadt Babenhausen habe die Altstadtsanierung fast 20 Jahre gedauert. Bevor irgendwelche Plätze oder Straßen aufgepflastert werden, sei es notwendig, zweifelsfrei festzustellen, in welchen Zustand sich Abwasserkanäle, Trinkwasserleitungen, Stromkabel oder Telefondrähte darunter sind. Sonst müsse man unter Umständen in einigen Jahren die Plätze und Straßen wieder aufreißen. Der CDU empfiehlt von der Lühe anzuerkennen, dass es nicht möglich ist, die Versäumnisse der letzten 30 Jahre in ein oder zwei Jahren aufzuholen. Es gelte zunächst einmal, die vielen unterschiedlichen Interessen und Vorstellungen von Bürgern, Geschäftsleuten, Stadtplanern und Politikern unter einen Hut zu bekommen. Schnellschüsse und unberechtigtes Wehklagen à la CDU seien da wenig hilfreich.

Außerdem – und dies verschweige die CDU wissentlich – habe die im Dezernat des Bürgermeisters befindliche Bauverwaltung ausreichende Planskizzen und Kostendaten für die städtische Investitionsliste geliefert, so dass sehr wohl noch in diesem Jahr mit ersten Arbeiten zur Verschönerung und Neugestaltung von Marktplatz und Kirchenvorplatz begonnen werden könne.
 


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