Gewerbegebiet westlich Ober-Roden: Reges Interesse an Info-Abend der AL
Voll besetzt war die Gaststätte „Zur Eisenbahn“ bei einer Informationsveranstaltung der Anderen Liste Rödermark (AL) über das drohende 10 Hektar große Gewerbegebiet westlich der Marienstraße in Ober-Roden. Vor den mehr als 60 Zuhörern bekräftigte und belegte die AL, dass ein reines Gewerbegebiet an dieser Stelle keinesfalls der Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung entspricht.
Darüber hinaus stellte die AL grundsätzlich die Notwendigkeit eines zusätzlichen Gewerbegebietes in Frage, weil noch viele Flächen in den bestehenden Gewerbegebieten brach liegen, die erst einmal intelligent vermarktet werden sollten. Außerdem sind weitere Gewerbegebiete im Baugebiet „Rennwiesen“ und „Hainchesbuckel“ in der Erschließung bzw. Entwicklung.
„Die Betroffenheit der Menschen ist groß“, stellt AL-Vorsitzender Eckhard von der Lühe fest. Er geht davon aus, dass sich gegen Gewerbeflächen westlichen der Marienstraße erheblicher Widerstand der Bürgerinnen und Bürger regen wird.
Der Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes wird noch im Februar von der Verbandskammer des Planungsverbandes Frankfurt Rhein/Main verabschiedet. Im Frühsommer erfolgt nach Angaben der AL die Offenlegung, bei der die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Anregungen und Bedenken zu äußern. Rechtskraft soll der neue Flächennutzungsplan 2011 erlangen. Sollte ein Gewerbegebiet dann noch Bestandteil des Flächennutzungsplanes sein, könnte die Stadt Rödermark mit Mehrheitsbeschluss des Parlamentes unverzüglich ein Bauleitverfahren mit dem Ziel der Errichtung eines Gewerbegebietes einleiten. Betroffene Bürger haben dann auch Klagerecht.
„Die Betroffenheit der Menschen ist groß“, stellt AL-Vorsitzender Eckhard von der Lühe fest. Er geht davon aus, dass sich gegen Gewerbeflächen westlichen der Marienstraße erheblicher Widerstand der Bürgerinnen und Bürger regen wird.
Der Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes wird noch im Februar von der Verbandskammer des Planungsverbandes Frankfurt Rhein/Main verabschiedet. Im Frühsommer erfolgt nach Angaben der AL die Offenlegung, bei der die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Anregungen und Bedenken zu äußern. Rechtskraft soll der neue Flächennutzungsplan 2011 erlangen. Sollte ein Gewerbegebiet dann noch Bestandteil des Flächennutzungsplanes sein, könnte die Stadt Rödermark mit Mehrheitsbeschluss des Parlamentes unverzüglich ein Bauleitverfahren mit dem Ziel der Errichtung eines Gewerbegebietes einleiten. Betroffene Bürger haben dann auch Klagerecht.