10 Hektar Gewerbegebiet westlich von Ober-Roden?
AL kritisiert Vorgehensweise von CDU Stadtrat SturmDie Andere Liste (AL) ist empört und spricht von einem politischen Skandal: Hinter dem Rücken sämtlicher städtischen Gremien und insbesondere ohne Beschluss der Stadtverordnetenversammlung betreibe die CDU intensiv die Planung eines neuen Gewerbegebietes im Westen von Ober-Roden.
Auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger seien zu keinem Zeitpunkt nach ihrer Meinung gefragt oder an diesem beispiellosen Verfahren beteiligt worden.
Wie die AL aus dem Planungsverband Frankfurt Rhein/Main erfahren hat, weist der Entwurf des Regionalen Flächennutzungsplanes ein solches Gewerbegebiet mit einer Größe von 10 Hektar westlich der Marienstraße aus. Dieses Vorgehen unter Missachtung sämtlicher städtischer Gremien sei ein politischer Skandal ersten Ranges. Der Vertreter der Stadt Rödermark beim Planungsverband (dieser ist für die Erstellung des Flächennutzungsplanes zuständig), ist gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung 1. Stadtrat Alexander Sturm (CDU). Offensichtlich habe er dies eigenmächtig dazu ausgenutzt, die Änderungen im Entwurf vornehmen zu lassen. Das stellt aus Sicht der AL einen glatten Amtsmissbrauch dar.
Sturm habe nicht das Recht, seine Privatmeinung oder die seiner Partei in die Planung aufnehmen zu lassen. Er müsse sich an die Beschlusslage des Parlamentes halten.
Ein Gewerbegebiet, das deutlich größer sei als das Gelände von Kaufland & Co wertet ALVorsitzender Eckhard von der Lühe als einen Frontalangriff auf die „Grüne Mitte“ zwischen den Stadtteilen, die von vielen Menschen als Naherholungsgebiet genutzt werde. Die „Grüne Mitte“ sei auch ökologisch wichtig, weil sie als Frischluftschneise für Ober-Roden diene. Der noch bestehende Flächennutzungsplan stammt aus den 80iger Jahren und gilt als überholt. Daher wird er derzeit für die Region rund um Frankfurt neu erstellt. Die Fläche westlich von Ober-Roden war ursprünglich für Wohnbebauung vorgesehen. Der Regierungspräsident hatte im Frühjahr 2008 darauf hingewirkt, schon aus ökologischen Gründen die möglichen Wohnbauflächen deutlich zu reduzieren und darauf hingewiesen, dass die Stadt noch über genügend Fläche für Wohnbebauung verfüge. Diesem Anliegen war der Regionale Planungsverband zunächst weitgehend nachgekommen. Vorentwürfe des neuen Flächennutzungsplanes wiesen die Fläche westlich der Marienstraße nur noch als kleine Wohnbaufläche aus. „Von einem Gewerbegebiet, das jetzt plötzlich Stand der Dinge ist, war bis dahin nie die Rede“, zürnt die AL.
Wie die AL aus dem Planungsverband Frankfurt Rhein/Main erfahren hat, weist der Entwurf des Regionalen Flächennutzungsplanes ein solches Gewerbegebiet mit einer Größe von 10 Hektar westlich der Marienstraße aus. Dieses Vorgehen unter Missachtung sämtlicher städtischer Gremien sei ein politischer Skandal ersten Ranges. Der Vertreter der Stadt Rödermark beim Planungsverband (dieser ist für die Erstellung des Flächennutzungsplanes zuständig), ist gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung 1. Stadtrat Alexander Sturm (CDU). Offensichtlich habe er dies eigenmächtig dazu ausgenutzt, die Änderungen im Entwurf vornehmen zu lassen. Das stellt aus Sicht der AL einen glatten Amtsmissbrauch dar.
Sturm habe nicht das Recht, seine Privatmeinung oder die seiner Partei in die Planung aufnehmen zu lassen. Er müsse sich an die Beschlusslage des Parlamentes halten.
Ein Gewerbegebiet, das deutlich größer sei als das Gelände von Kaufland & Co wertet ALVorsitzender Eckhard von der Lühe als einen Frontalangriff auf die „Grüne Mitte“ zwischen den Stadtteilen, die von vielen Menschen als Naherholungsgebiet genutzt werde. Die „Grüne Mitte“ sei auch ökologisch wichtig, weil sie als Frischluftschneise für Ober-Roden diene. Der noch bestehende Flächennutzungsplan stammt aus den 80iger Jahren und gilt als überholt. Daher wird er derzeit für die Region rund um Frankfurt neu erstellt. Die Fläche westlich von Ober-Roden war ursprünglich für Wohnbebauung vorgesehen. Der Regierungspräsident hatte im Frühjahr 2008 darauf hingewirkt, schon aus ökologischen Gründen die möglichen Wohnbauflächen deutlich zu reduzieren und darauf hingewiesen, dass die Stadt noch über genügend Fläche für Wohnbebauung verfüge. Diesem Anliegen war der Regionale Planungsverband zunächst weitgehend nachgekommen. Vorentwürfe des neuen Flächennutzungsplanes wiesen die Fläche westlich der Marienstraße nur noch als kleine Wohnbaufläche aus. „Von einem Gewerbegebiet, das jetzt plötzlich Stand der Dinge ist, war bis dahin nie die Rede“, zürnt die AL.
Die AL zeigt sich vollkommen überrascht und schockiert, dass die allerneuesten Entwürfe jetzt ein 10 Hektar großes Gewerbegebiet ausweisen. Recherchen beim Planungsverband hätten ergeben, dass eine einzelne Partei in selbstherrlicher Manier, nämlich die CDU, hinter dem Rücken der Bürger und hinter dem Rücken von Bürgermeister, Parlament und Verwaltung ein solches Gewerbegebiet forciert hat. Problematisch bei diesem Baugebiet dürfte auch die verkehrliche Erschließung sein. Zu befürchten sei, dass dies nur durch eine Erschließungsstraße von der Albert-Einstein-Straße kommend parallel zur Marienstraße erfolgen könne. Damit wäre ein ganzes Wohngebiet von der Grünen Mitte abgeschnitten – von den anderen negativen Auswirkungen eines Gewerbegebietes einmal abgesehen, schreibt die AL.