Ein Baum aus Saalfelden als Zeichen der Freundschaft
AL besuchte österreichische Partnerstadt
Ein Baum aus dem Salzburger Land für Rödermark: Das war das Geschenk der Saalfeldener Grünen für die Andere Liste (AL) beim Abschlussabend eines viertägigen Besuches der AL in der österreichischen Partnerstadt. AL-Vorsitzender Eckhard von der Lühe reichte die Eberesche sogleich an den ebenfalls mitgereisten Bürgermeister Roland Kern weiter, auf dass dieser einen würdigen Standort für das Bäumchen in Rödermark finden möge.
Der Besuch der AL in der Partnerstadt war für die 50 Teilnehmer ein echtes Highlight. Auf dem Programm standen unter anderem ein offizieller Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Schied und dessen Vize Rohrmoser einschließlich zweier Fachvorträge zu den Themen Energieeffizienz und Verkehrsberuhigung.
Dabei konnten durchaus Vergleiche zu Rödermark gezogen werden. Bei Klimaschutz und Energieeinsparung scheint es so, dass Saalfelden – seit vielen Jahren ebenfalls Mitglied im Internationalen Klimabündnis – bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen schon sehr weit fortgeschritten ist.
In Sachen Verkehrsberuhigung auf der viel befahrenen Ortsdurchfahrt wird in der Partnerstadt künftig eine Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer angestrebt, indem – ähnlich wie in Ober-Rodens neuem Ortskern – Bordsteinkanten entfernt und Radfahrer, Fußgänger und Autos auf einer Ebene unterwegs sein werden. Seit fast 20 Jahren wird in Saalfelden an einer heftig umstrittenen Umgehungsstraße geplant. Inzwischen liegt – so erfuhr die AL – bereits die 16. Planungsvariante für eine solche Umfahrung vor.
Zum Programm der AL gehörten neben der Besichtigung des Kunsthauses Nexus auch eine Ausstellung, der Besuch eines Ateliers sowie eine Visite des Künstlerhauses „Schule des Sehens“, was bei den mitgereisten Vertretern des Alternativen Zentrums (AZ) und Kunst in Rödermark (KiR) auf besonderes Interesse stieß und viel Inspiration auslöste. Bei alledem kam das touristische Programm keineswegs zu kurz.
Gemeinsam mit den Saalfeldener Grünen wurden die Krimmler Wasserfälle bestaunt, die mit einer Fallhöhe von 390 Metern die größten Wasserfälle Europas sind. Anschließend besichtigten die Teilnehmer das Nationalparkmuseum in Mittersil und konnten sich dabei ein nachhaltiges Bild von der Einzigartigkeit der alpinen Bergwelt machen.
Die AL pflegt seit 1995 eine enge Partnerschaft mit Saalfelden und den dortigen Grünen, die sich durch regelmäßige gegenseitige Besuche und zahlreiche Kontakte auszeichnet.
Bilder der Fahrt finden sie hier
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