AL wählt geschlossen neuen Vorstand und geißelt schwarz/gelbe Chaos-Koalition
Einstimmig wählten die Mitglieder der Anderen Liste Rödermark Eckhard von der Lühe zu ihrem neuen Ersten Vorsitzenden. Dem 46-jährigen Verlagsgeschäftsführer stehen als Stellvertreter die Studentin Nina Daum aus Urberach und der Informatiker Gerhard Schickel aus Waldacker zur Seite.
Bei ihrer Jahreshauptversammlung gab sich die zweitstärkste politische Kraft in Rödermark kämpferisch, geschlossen und hoch motiviert, weiterhin in Verantwortung und zum Wohl der Stadt zu handeln.
Von der Lühe stellte Bürgermeister Roland Kern ein erstklassiges Zeugnis für dessen Arbeit aus. Sie sei gekennzeichnet durch Umsicht und Weitsicht und dem erkennbaren und erfolgreichen Willen, Gemeinsamkeiten zum Vorteil der Stadt herauszuarbeiten. Die bewusst gegen den Bürgermeister gebildete schwarz/gelbe Koalition forderte er auf, endlich Sachpolitik zu betreiben, statt dem Bürgermeister immer wieder Knüppel zu zwischen die Beine zu werfen und Stolpersteine in den Weg zu legen. Die Stadt habe dringendere Probleme zu bewältigen.
Als Beispiel nannte von der Lühe „die desolaten Stadtfinanzen“, das Desaster rund um das Badehaus und die Notwendigkeit der Stadt, einen sinnvollen lokalen Beitrag gegen den globalen Klimawandel zu leisten. „Die ständigen schwarz/gelben Scharmützel gegen den Bürgermeister sind da wenig hilfreich, sie sind sogar verantwortungslos, weil sie sich gegen die Interessen der Stadt richten“, kritisiert von der Lühe. Es sei bedauerlich, dass die CDU ihre Niederlage bei der Bürgermeisterwahl vor knapp drei Jahren anscheinend immer noch nicht verkraftet habe. Es dürfe aber nicht sein, dass die Koalition systematisch daran arbeite, alles daran zu setzen, dass Roland Kern am Ende keine positive Bilanz seiner ersten Amtszeit nachweisen könne.
Mit deutlichen Worten kritisierte der Sprecher der AL-Stadtverordneten, Stefan Gerl, die hochdotierte und völlig zweifelhafte Besetzung des Vorstands bei der IC Rödermark AG. Hierbei handele es sich in Wirklichkeit nur um ein zweites, von der Koalition beherrschtes Machtzentrum auf Kosten der Steuerzahler. Weitere höchst zweifelhafte Projekte seien das neue Baugebiet „An den Rennwiesen“ angrenzend an das sogenannte „Korea“ in Urberach. Es stehe in den Sternen, ob die in die Erschließung fließenden Millionenbeträge angesichts rückläufiger Bevölkerungszahlen und eines Überangebotes an Gewerbeflächen jemals wieder in die Stadtkasse zurückfließen werden. Bei seinem Bericht über die Aktivitäten der Anderen Liste im Parlament konnte Gerl ein positives Fazit des vergangenen Jahres ziehen. Die AL selbst habe rund 20 Anträge formuliert und in die Beratungen eingebracht, während die Koalition sich in sich zerstritten und chaotisch präsentiert habe. Beispielhaft nannte Gerl das Hickhack um die Beratung des städtischen Haushaltes für 2008: „Hier hat eine vollkommen überforderte und verunsicherte Koalition innerhalb von fünf Tagen vier Mal ihre Meinung geändert, ob der Etat für das kommende Jahr zum verabredeten Zeitpunkt beraten werden soll oder nicht. Selbst die letzte Entscheidung, die Verabschiedung des Haushaltes auf Februar 2008 zu verschieben, wurde in letzter Minute und entgegen aller Absprachen umgeworfen“.
Dem erweiterten Vorstand der AL gehören auch der Kassierer Michael Uhe-Wilhelm, Kathi Rickert als Vertreterin der Grünen Jugend sowie die von der AL gestellten Magistratsmitglieder Hans-Jürgen Daum und Bürgermeister Roland Kern an. Die gut 80 Mitglieder der AL bekennen sich zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung in sozialer und ökologischer Verantwortung. Die grüne Wählervereinigung erzielte bei der Kommunalwahl 28.1% der Wählerstimmen und ist mit 13 ehrenamtlich tätigen Stadtverordneten im Parlament vertreten.
Von der Lühe stellte Bürgermeister Roland Kern ein erstklassiges Zeugnis für dessen Arbeit aus. Sie sei gekennzeichnet durch Umsicht und Weitsicht und dem erkennbaren und erfolgreichen Willen, Gemeinsamkeiten zum Vorteil der Stadt herauszuarbeiten. Die bewusst gegen den Bürgermeister gebildete schwarz/gelbe Koalition forderte er auf, endlich Sachpolitik zu betreiben, statt dem Bürgermeister immer wieder Knüppel zu zwischen die Beine zu werfen und Stolpersteine in den Weg zu legen. Die Stadt habe dringendere Probleme zu bewältigen.
Als Beispiel nannte von der Lühe „die desolaten Stadtfinanzen“, das Desaster rund um das Badehaus und die Notwendigkeit der Stadt, einen sinnvollen lokalen Beitrag gegen den globalen Klimawandel zu leisten. „Die ständigen schwarz/gelben Scharmützel gegen den Bürgermeister sind da wenig hilfreich, sie sind sogar verantwortungslos, weil sie sich gegen die Interessen der Stadt richten“, kritisiert von der Lühe. Es sei bedauerlich, dass die CDU ihre Niederlage bei der Bürgermeisterwahl vor knapp drei Jahren anscheinend immer noch nicht verkraftet habe. Es dürfe aber nicht sein, dass die Koalition systematisch daran arbeite, alles daran zu setzen, dass Roland Kern am Ende keine positive Bilanz seiner ersten Amtszeit nachweisen könne.
Mit deutlichen Worten kritisierte der Sprecher der AL-Stadtverordneten, Stefan Gerl, die hochdotierte und völlig zweifelhafte Besetzung des Vorstands bei der IC Rödermark AG. Hierbei handele es sich in Wirklichkeit nur um ein zweites, von der Koalition beherrschtes Machtzentrum auf Kosten der Steuerzahler. Weitere höchst zweifelhafte Projekte seien das neue Baugebiet „An den Rennwiesen“ angrenzend an das sogenannte „Korea“ in Urberach. Es stehe in den Sternen, ob die in die Erschließung fließenden Millionenbeträge angesichts rückläufiger Bevölkerungszahlen und eines Überangebotes an Gewerbeflächen jemals wieder in die Stadtkasse zurückfließen werden. Bei seinem Bericht über die Aktivitäten der Anderen Liste im Parlament konnte Gerl ein positives Fazit des vergangenen Jahres ziehen. Die AL selbst habe rund 20 Anträge formuliert und in die Beratungen eingebracht, während die Koalition sich in sich zerstritten und chaotisch präsentiert habe. Beispielhaft nannte Gerl das Hickhack um die Beratung des städtischen Haushaltes für 2008: „Hier hat eine vollkommen überforderte und verunsicherte Koalition innerhalb von fünf Tagen vier Mal ihre Meinung geändert, ob der Etat für das kommende Jahr zum verabredeten Zeitpunkt beraten werden soll oder nicht. Selbst die letzte Entscheidung, die Verabschiedung des Haushaltes auf Februar 2008 zu verschieben, wurde in letzter Minute und entgegen aller Absprachen umgeworfen“.
Dem erweiterten Vorstand der AL gehören auch der Kassierer Michael Uhe-Wilhelm, Kathi Rickert als Vertreterin der Grünen Jugend sowie die von der AL gestellten Magistratsmitglieder Hans-Jürgen Daum und Bürgermeister Roland Kern an. Die gut 80 Mitglieder der AL bekennen sich zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung in sozialer und ökologischer Verantwortung. Die grüne Wählervereinigung erzielte bei der Kommunalwahl 28.1% der Wählerstimmen und ist mit 13 ehrenamtlich tätigen Stadtverordneten im Parlament vertreten.